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  • Bozen

    August 2002

    Drei Stunden Pause in der schönen Hauptstadt Südtirols, auf der Fahrt von Füssen nach San Remo.

    Bozen fand ich schon immer toll. Eine schöne alte Stadt (Stadtrechte seit dem 12.Jahrhundert), viel gutes Obst, dicke Trauben im Spätsommer und immer tolle Berge in Sichtweite.

    Aber seit 1998 gibt es eine neue Attraktion mitten in der Bozner Innenstadt:   Ötzi ist heimgekehrt !
    Nach sieben Jahren Untersuchungen in Innsbruck wird die 5300 Jahre alte Gletschermumie in einer sehr schönen Ausstellung im Südtiroler Archäologiemuseum gezeigt. Die Forscher waren offensichtlich sehr beeindruckt von der Zweckmäßigkeit seiner Ausrüstung.


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    Mehr zu Ötzi:

    Am 19.September 1991 machte ein Ehepaar aus Nürnberg, Herr und Frau Simon, auf dem Abstieg von der Finalispitze in den Ötztaler Alpen nahe dem Tisenjoch auf etwa 3200 m Höhe eine unheimliche Entdeckung. Ein Toter, teilweise im Eis festgefroren, der dort schon längere Zeit zu liegen schien.

    5 Tage später wurde die Leiche erstmals einem Urgeschichtsprofessor vorgeführt, der sie auf Anhieb auf mindestens 4000 Jahre schätzte. Eine Sensation, ermöglicht durch das Eis, das den Toten und seine Ausrüstung konservierte und verhinderte, daß sein Leichnam von Tieren gefressen wurde.

    Ötzi, Titelheld des Time Magazine's, wurde genau im richtigen Moment gefunden. Nach dem ungewöhnlich schneearmen Winter 1991 und dem heißen Sommer hat ihn das Eis wieder freigegeben.
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    Unmittelbar nach seinem Tod vor 5300 Jahren, mit der C-14-Methode errechnet, muß es angefangen haben zu schneien. Im Hochsommer 1992 lag an derselben Stelle wieder 2 m Schnee. Als die Italiener nach dem ersten Weltkrieg die Brennergrenze erhielten und die Grenze zwischen Österreich und Italien mittels der Wasserscheide neu definiert wurde, lag das Gebiet unter einer 20 m hohen Schnee- und Eisdecke. So hat man im Oktober 1991 die Grenze neu vermessen und festgestellt, daß er um 92 Meter auf italienischem Gebiet lag.

    Ötzis sterbliche Überreste sind dann jahrelang in Innsbruck untersucht worden,
    Frozen Fritz gives a light
    während die meisten seiner Utensilien im Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz konserviert und restauriert wurden. Ich finde es faszinierend, welche Details über sein Leben die Forscher herausgefunden haben wollen. Sehr beeindruckt waren sie offensichtlich von der Zweckmäßigkeit seiner Ausrüstung. Aufgrund irgendwelcher Pollen in seinem Darm wollen sie wissen, daß er 12 Stunden
    Südtiroler Archäologie-Museum
    vor seinem Tod noch im Tal im Vinschgau war. Würde mich nicht wundern, wenn sie auch präzise ermitteln, wann er sich zum letzten Mal mit seiner Frau gestritten hat.

    Nur zur Todesursache gab es verschiedene Theorien. Bis schließlich im Juni 2001 ein Arzt im Bozner Regional-Krankenhaus bei einer Routine-Untersuchung die Pfeilspitze im Rücken entdeckte.   Peinlich, peinlich,   die kuriosesten Pollenspuren im Darm identifizieren, aber das Mordwerkzeug jahrelang übersehen. Der Chef der Innsbrucker Untersuchungen, der berühmte Archäologieprofessor, hat sich daraufhin schleunigst nach Äthiopien auf den Weg gemacht, um dort nach den Knochen von Lucy's Schwestern zu graben.


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