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  • Berühmte Kino-Treppe
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        Natur:
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  • Chinas schönster Fluß
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  • Ein paar Tipps zu Kiew


    Ankunft
    Vermutlich am internationalen Flughafen Borispil (ukrainisch), bzw. Borispol (russisch). Besitzt man keinen Diplomatenpaß und fehlen auch die vier gelben Flugkapitänsstreifen auf dem blauen Jackett, so muß man zunächst an den Schlangen vor der Paß- und Visumskontrolle anstehen. Sind alle Schlangen gleich lang, so ist immer diejenige vorzuziehen, in der die meisten möglichst durchschnittlich aussehenden Touristen rumstehen; denn das sind die Leute, die die wenigsten Probleme machen. Danach kommt, wie fast überall auf der Welt, ein großer Saal mit den Gepäckbändern und dem Ausgang zum Zoll. Am Zoll muß man sich dann, wie in Moskau, zwischen grünem und rotem Kanal entscheiden. Manchmal ist die eine Schlange viel länger als die andere, manchmal gerade umgekehrt. Hat man nichts besonderes dabei, und geht man davon aus, daß bei der Ausreise auch alles Geld aufgebraucht ist, so spricht nichts gegen den grünen Kanal. Im Prinzip ist es aber besser, die Zoll- und Devisenerklärung auszufüllen und durch den roten Kanal zu gehen. Die Formulare liegen an verschiedenen Stellen im Saal herum. Anstatt vollkommen unproduktiv am Gepäckband zu warten, sucht man sich besser schon mal eins der Formulare, füllt es mit dem griffbereiten Kugelschreiber aus, belastet sich erst anschließend mit seinem Gepäck vom Band und beginnt dann seinen Slalom durch ungeschickt und verwirrt mit Koffern, Formularen und Kugelschreibern hantierende Reisende zur Spitze der Schlange vorm Zoll.


    Zur Stadt
    Ist man endlich dem geschützten Niemandsland entkommen, so darf man nun seine Abholer begrüßen. Gibt es keine, wovon bei einem ersten Besuch wohl auszugehen ist, so gilt es nun alle "Taxi Taxi"-Rufer streng zu ignorieren und Ausschau nach einem Bank-Symbol zu halten. Dort eine Minimalausstattung Griwna für die Fahrt zur Stadt und das erste Bier am Abend eintauschen. Geldwechsel ist am anderen Tag kein Problem, Wechselstuben gibt es in der Kiewer Innenstadt auf Schritt und Tritt. Nach 21 Uhr sind die meisten allerdings geschlossen.

    Der Flughafen liegt ca. 30 km südöstlich vom Stadtzentrum auf der anderen Seite des Dnjepr. Vor dem Flughafengebäude fährt ca. alle 30 min. ein Bus Richtung Kiew ab.

    3 Bustickets vom Flughafen zur Stadt
    Der Preis liegt bei ungefähr 10 Griwna. Sobald er die Dnjepr-Brücke überquert, sieht man schon Rodina Mat und die Kirchtürme der Pecherska Lavra, und die Innenstadt ist nicht mehr weit. Die Fahrt führt entlang des Boulevard Lesja Ukrainka vorbei am Bessararbischen Markt und via Boulevard Taras Schwetschenko weiter zum Hauptbahnhof   ( Wer wissen möchte, wer Lesja Ukrainka war, kann hier nachschauen ).


    Taxi, Metro,
    Bus und Bahn
    Es gibt in Kiew eine Metro. Sie ist aber nicht mit der Moskauer zu vergleichen. Das Netz ist kleiner, die Aufzüge und die Züge fahren langsamer und die Wartezeiten sind größer. Als Grundversorgung reicht sie für das kleinere Kiew aber aus. Übersichten zum Streckennetz findet man allerorten, z.B. auch hier.

    Im Eingangsbereich der Metrostationen kauft man grüne Plastikjetons für 50 Kopeken pro Fahrt (2001). Außer den Jetons kann man aber auch noch eine Menge andere Sachen kaufen: Kosmetika, Toilettenartikel, Modeschmuck und viele viele CD's. Musik- oder Computer-CD's gibt es zum Einheitspreis von 11 Griwna (2001), egal ob es Raubkopien der neuesten Madonna- oder U2-Platten sind, oder z.B. Microsoft Office 2000 russische und englische Version, Adobe Photoshop neueste Version, Dreamweaver etc..

    Bei Bus und Straßenbahn steigt man beim Fahrer ein und bezahlt.

    Zum Thema Taxi gilt ähnliches zu sagen wie bei Moskau. Vom Flughafen abgesehen, ist Taxifahren in Kiew eine wunderbare Angelegenheit. Verlässt man beispielsweise spät nachts einen Klub oder eine Disco, so geht man schnurstracks zum nächsten Straßenrand, postiert sich dort so, daß man gut gesehen wird und hält den gestreckten Arm in einem Winkel von ungefähr 30° vom Körper entfernt in Richtung Straße. Egal wie dunkel oder verlassen die Gegend aussieht, es wird nur kurze Zeit dauern, bis irgendein alter Wagen anhält.

    Bevor man irgendwelche Anstalten macht einzusteigen, ist der Preis auszuhandeln. Man nennt dem Fahrer das Ziel. Entweder macht er einen Vorschlag oder er fragt, wieviel man bezahlen will. Bei dieser Aktion ist ein fehlerhaftes Russisch einem perfekten Englisch auf jeden Fall vorzuziehen. Mit einem Fahrzeug, das offiziell als Taxi gekennzeichnet war, bin ich meiner Erinnerung nach in der Ukraine oder in Rußland noch nie gefahren.

    P.S.: Bitte nicht versuchen BMW oder Mercedes anzuhalten !


    Unterkunft
    Hotels sind verhältnismäßig teuer in Kiew. Bei meinem ersten Besuch hatte ich mir aus dem Lonely Planet-Band eines der billigeren Hotels ausgesucht, dessen Adresse ich auf dem spartanischen Stadtplan ausmachen konnte. Ich hielt also den Bus vom Flughafen am Anfang des Boulevard Taras Schewtschenko an und fragte im Hotel Sankt Peterburg nach einem Zimmer. War so weit alles ok. Eine Besonderheit von Kiew ist, daß es ein paar recht aktive Agenturen zur Vermietung privater Appartements gibt. Eine davon hat sogar ein Büro am Flughafen. Für eine eingerichtete 1-Zimmer-Küche-Bad-Wohnung wird ca. 50 US-$ pro Tag verlangt.

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    Essen
    In den Kiewer Stadtmagazinen findet man die Reklame von vielen hervorragenden Restaurants. Das sind aber keine Discount-Läden. In Preis und Qualität vergleichbar mit guten Restaurants in Westeuropa. Für besondere Anlässe gibt es also reichlich Auswahl.

    An Alltagsangeboten gibt es auch keinen Mangel, obwohl es nicht so viele Fast Food Locations gibt wie in Moskau. Neben McDonalds, ein paar gestylten Pizza-Schnellgaststätten, einem Steh-Chinesen am Maidan Nesaleschnosti gibt es z.B. noch die Kette Schwidko mit typisch russisch/ukrainischen Angeboten. Sie ähnelt dem Russkoye Bistro in Moskau. Ein interessanter Tipp ist noch folgender. Rechts an der Vulitsa Bohdan Chmelnitski auf zwei Drittel des Weges vom Khreschatik hoch zur Oper fällt ein Gebäude mit einer häßlichen gelben Beschriftung auf. Dort steht „Domaschnaya Kuchnya = Hausmannskost“. Es ist ein großes Selbstbedienungsrestaurant mit vielfältigen wechselnden Angeboten und tagsüber immer voll.

    Im Sommer kann man im Freien an Ausflugsorten, z.B. Hidropark (mit gleichnamiger Metrostation !), häufig ein gutes Schaschlik bekommen. Das einzig Eßbare wovor ich in Kiew aus Geschmacksgründen warne sind die Hot Dogs an der Straße. Gute Grillwürste sind auch in Moskau noch ein Problem.


    Ausgehen
    Mein erster Weg am ersten Abend führt mich in Kiew entweder zu Erik's Bierstube oder zum Irish Pub O'Briens. Mal sehen, ob man Bekannte trifft. Was man dort auf jeden Fall findet, sind englischsprachige Stadtmagazine und Stadtzeitungen mit Übersichten über die zahlreichen Restaurants, Clubs und Discotheken der Stadt. Mit den Infos aus diesen Blättern läßt sich dann jeder Abend der Woche abwechslungsreich gestalten.

    Erik's Kneipen

    Erik's Lokale:
    Bierstube am Tolstoi-Platz (Krasnoarmeyskaya 20a)
    Art-Club am Khreschatik 44
    etc. etc.
    Irish Pub Golden Gate
    Das Edel-Irish Pub Golden Gate
    Bei der goldenen Pforte um die Ecke.


    Discothek New York
    Discoclub New York
    Perova 2
    Nähe Hotel Bratislava und Metro Daritsa auf der linken Dnjepr-Seite
    Täglich 21:00 bis 5:30


    Restaurant Butterfly
    Restaurant Butterfly, Ul. Basseina 3


    Internet Cyber Cafe
    Internet-Café in der Ul. Prirosna 21
    150 m unterhalb der goldenen Pforte.


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